Knochenperlen

Afrikanischer Schmuckkreationen von ›PediArtSt

Afrikanische Rinderknochen-Perlen – Tradition pur

Gefärbt seit Generationen auf die gleiche Weise – in einem dicken Sud aus Schwarzteeblättern, manchmal noch gebrannt und mit Früchten poliert. Ihre Muster erhalten sie durch Einfetten, so dass der Tee an dieser Stelle nicht in die Perle einziehen kann.
Da es sich um Naturperlen handelt, werden sie an den braunen Stellen bei sehr häufigem Tragen mit der Zeit heller werden. Der anfangs weiße Knochen wird einen elfenbeinfarbigen Ton annehmen. Das Gleiche gilt für die auf dieselbe Weise gefärbten Hornperlen. Jede einzelne Perle ist eine Handarbeit, ein Unikat.
Rinder werden in Kenia als Reichtum betrachtet. Sie werden nur zu besonderen Anlässen geschlachtet, und das ganze Tier wird verwertet. Demütiger kann man dem Tier Gegenüber kaum sein.
Anstelle der Rinder verarbeiten die Menschen beispielsweise in Ägypten Kamelknochen. Andere sind dafür nicht verwendbar.
Langsam stirbt diese Tradition jedoch leider aus – die Moderne hat Einzug genommen…